Unser Kamin A-Z für Sie


 

  • Aachener Norm

    Nur für den Raum Aachen gültig, siehe unter Normen

    Abbrand

    Abnahme des Brennstoffes während der Verbrennung

    Abgasmassenstrom

    Der Abgasmassenstrom ist die Luftmenge und die Brennstoffmenge, die vermischt durch den Schornstein ins freie geführt wird. Die Feuerstelle entnimmt dem Aufstellraum eine bestimmt Menge an Sauerstoff, die zur Verbrennung benötigt wird. Diese verbindet sich mit dem erzeugten Abgasen aus dem Brennstoff.

    Abgasstutzen

    Der Abgasstutzen ist das Verbindungsstück zwischen Schornstein und Ofen. Auf den Abgasstutzen (auch Wandfutter genannt) wird das Ofenrohr aufgesteckt.

    Abgastemperatur

    Die Abgastemperatur ist die Temperatur, die die Rauchgase im Rauchrohr der Feuerstelle aufweisen. Die für die jeweilige Feuerstelle angegebene Temperatur wurde von der Prüfstelle bei der DIN- Prüfung gemessen.

    Aduro-Tronic

    Automatische Lufregelung bei Kaminöfen des Herstellers Aduro A/S. Vorteil eine saubere, effiziente und umweltfreundliche Verbrennung. (Ein Kaminofen, der manuell bedient wird, mit einem Luftschieber der falsch eingestellt ist, verbraucht wesentlich mehr Brennholz pro Stunde als einen Aduro Kaminofen, der mit einer Aduro-tronic Automatik ausgestattet ist.) 

    Asche

    Entsteht durch den Abbrand in Ihrem Ofen. Ist die Asche fein und weiß spricht das für eine gute Verbrennung Ihres Kaminofens. Eine dunkle Asche entsteht meist durch unvollständige Verbrennung. Gründe dafür können zu feuchtes Holz oder zu wenig Verbrennungsluft sein.

    Automatische Sekundärluftregelung

    (Verbrennungsluftautomatik)

    Diese regelt die für den laufenden Betrieb notwendige Luftmenge selbsttätig und hält die eingestellte Wärmeleistung und sorgt gleichzeitig für optimalen Abbrand und geringste Emission. Die Verbrennungsluftautomatik ist jedoch nur begrenzt beim Betrieb mit dem Brennstoff Holz möglich, da Holz stets mit ausreichender Luftzufuhr befeuert werden muss, um Rußentwicklung zu vermeiden.

  • Bauart (A)1

    Ein Kaminofen der Bauart (A)1 hat eine selbstschließende Feuerraumtür, die einen Betrieb mit offenem Feuerraum nicht zulässt. Neben dem Schutz des Aufstellraums gegen herausfallende Glut ist die selbstschließende Feuertür Voraussetzung für eine Mehrfachbelegung am Schornstein, da durch eine offene Kamintür der Kaminzug für die anderen Feuerstätten zusammenbrechen kann.

    Bauart 2

    Feuerstätten der Bauart 2 haben keine selbstschließende Feuerraumtür und dürfen nicht mit anderen Heizgeräten an einem Schornstein betrieben werden. Der Betrieb eines solchen Gerätes kann wahlweise offen oder geschlossen erfolgen. Eine ausreichende (meistens externe) Frischluftzufuhr muss sichergestellt sein.

    BimSchV

    Ist die Abkürzung der Bundesimmissionsschutzverordnung für kleine und mittlere Feuerungsanlagen.

    BimSchV Kurzfassung

    Die erste Stufe der neu geregelten Bundesimmissionsschutzverordnung trat am 22.03.2010 in Kraft. Bestehende Einzelraumfeuerstätten wie Kaminöfen, Kaminbausätze, Kamineinsätze, Schwedenöfen, Öfen, Kamine oder Kachelöfen müssen die Einhaltung der neuen Grenzwerte nachweisen, entweder durch eine Bescheinigung des Herstellers oder eine Vor-Ort-Messung. Dann dürfen sie unbefristet weiter betrieben werden. Werden die Werte nicht eingehalten, muss bis spätestens 2024 ein Staubfilter nachgerüstet oder die Anlage ausgetauscht werden. Offene Kamine sind von der Neuregelung nicht betroffen. Neu gekaufte Öfen müssen die Grenzwerte der Stufe 1 ebenfalls einhalten. Sie haben bei Inkrafttreten der 2. Stufe (voraussichtlich 2015) Bestandsschutz. Danach gekaufte Anlagen müssen die dann gültigen Grenzwerte erfüllen. Für Grundöfen und eingemauerte Öfen gelten Sonderregelungen.

    Bioethanol

    Als Bioethanol (auch Agro-Ethanol) bezeichnet man Ethanol, das ausschließlich aus Biomasse oder den biologisch abbaubaren Anteilen von Abfällen hergestellt wurde und für die Verwendung als Biokraftstoff oder Biobrennstoff bestimmt ist.

    Brennholz

    Mit Brennholz oder Feuerholz wird Holz bezeichnet, das zum Heizen oder Kochen verwendet wird. Zentral für den Wert von Brennholz ist der Heizwert. Weitere relevante Eigenschaften können die Brenndauer sowie die Optik und der Geruch beim Verbrennen sein. Buche, Esche und Eiche haben einen besonders hohen Heizwert.

  • Co²-Emmission

    Ist der Wert den der Kaminofen an Kohlenmonoxid (Co) aussendet (Emission). Dieser Wert muss in Prozent (%) und Gramm je Kubikmeter (gm³) angegeben werden. Die freigesetzte Menge Kohlenmonoxid beim heizen mit Holz ist die Menge, die ein Baum während seines Wachstumsaufgenommen hat. Damit ist heizen mit Holz umweltfreundlich – da Co² neutral.

    Co²-Emmission Schaubild

     

  • Dekokamin

    Dekokamine sind Kaminofen die ohne einen Schornstein und unabhängig von der Wohnsituation (Mietwohnung/Haus) zu betreiben sind. Man unterscheidet zwischen Elektrokaminen, Kamine mit Feuergel/Brenngel oder Kamine mit Bioethanol. Alle Dekoöfen sind Genehmigungsfrei!

    Internet-Tipp: www.dekokamine.info

    Dekofeuer

    Das Dekofeuer ist ein Kaminofen ohne Schornstein. Es ist genehmigungsfrei und muss somit nicht vom Schornsteinfeger abgenommen werden. Der Kaminofen ohne Schornstein wird wie ein Fondue oder einen Kerzenleuchter eingestuft und ist geruchsneutral, rußfrei, Rauchfrei also ohne Abgase.

    Dauerbetrieb

    Ist ein Kaminofen für den Dauerbetrieb geeignet, dann ist er nicht gleichzeitig für den Dauerbrand zugelassen. Der Kaminofen darf im Dauerbetrieb brennen, aber nicht als alleinige Heizung. Sogar die Verfeuerung von Braunkohlebriketts ist in den meisten Fällen zulässig, wenn durch die Luftschieberstellung für genügend Primärluft gesorgt wird.

    Dauerbrand

    Stein- und Braunkohleöfen werden oft als Dauerbrandöfen bezeichnet. Das ist etwas irreführend, da die Bezeichnung „Dauerbrandofen“ nichts mit dem „dauernden Betrieb“ (siehe Dauerbetrieb) zu tun hat. Ein „echter“ Dauerbrandofen ist durch seine Prüfung für die dauerhafte Beheizung von Wohnräumen zugelassen und darf als alleinige Heizung genutzt werden. Der Kaminofen muss die Fähigkeit besitzen, ohne Brennstoffaufgabe und ohne Eingriff in den Verbrennungsablauf eine Mindestdauer bei Kleinstellung so weiter zu brennen, dass das Glutbett am Ende des Zeitraumes wieder entfacht werden kann.

    DiBt

    Abkürzung für Deutsches Institut für Bautechnik, mehr unter Raumluftunabhängige mit und ohne DiBt.

    DIN 18890 veraltet jetzt EN 13240

    (Dauerbrandfunktion)

    Geprüfte Kaminöfen für feste Brennstoffe. Verfeuerung von Scheitholz, Holzbriketts und einige Modelle auch Braunkohlebriketts. Kaminöfen nach DIN 18891 sind ausschließlich als Zusatz- oder Zweitheizung zugelassen. Ein nach DIN 18891 zugelassenes Modell darf nicht als Alleinheizung im Dauerbetrieb eingesetzt werden.

    DIN 18891 veraltet jetzt EN 13240

    Geprüfte Dauerbrandöfen für feste Brennstoffe. Verfeuerung von Scheitholz, Braunkohlebriketts und einige Modelle auch Steinkohle, jedoch kein Koks. Weitere Informationen siehe Dauerbrandofen.

    DIN 18895 veraltet jetzt EN 13229

    Geprüfte Kaminöfen für feste Brennstoffe. Verfeuerung von Scheitholz, Holzbriketts und einige Modelle auch Braunkohlebriketts. Kaminöfen nach DIN 18891 sind ausschließlich als Zusatz- oder Zweitheizung zugelassen. Ein nach DIN 18891 zugelassenes Modell darf nicht als Alleinheizung im Dauerbetrieb eingesetzt werden.

    DIN Plus

    DINplus differenziert zum Zeichen DIN-geprüft, dem Normenkonformitätszeichen, und informiert über Normfestlegungen hinausgehende Qualitätsmerkmale eines Produktes. Kaminöfen mit diesem Qualitätszeichen haben eine besonders schadstoffarme Verbrennung. Bei Feuerstätten mit diesem Zeichen liegen die Emissionswerte unter den derzeitig gültigen Grenzwerten der aktuellsten Umwelt- und Brennstoffverordnungen (neue Münchner Anforderung). Zudem erreichen diese Feuerungsstätten einen deutlich höheren Wirkungsgrad als in der Prüfnorm gefordert.

    Dual Control (Haas & Sohn)

    Die neuartige patentierte Holz-Kohle-Automatik Dual Control ermöglicht, dass Geräte, die üblicherweise mit Holz befeuert werden, nun ebenso wirkungsvoll mit Kohle geheizt werden können. Je nach Brennstoff steuert die Automatik die Luftmenge für den Verbrennungsprozess und sorgt für optimale Nutzung bei höchstmöglichem Wirkungsgrad. Dual Control verbindet die Behaglichkeit eines Kaminofens mit den Vorteilen eines Dauerbrandofens. Ein Wechsel zwischen den beiden Brennstoffen ist jederzeit problemlos möglich. Kein Stromanschluss notwendig.

    Düsseldorfer Norm

    Nur für den Raum Düsseldorf  gültig, siehe unter Normen

    Drosselklappe

    Bei Schornsteinen mit hohem Kaminzug kann durch den Einbau einer Drosselklappe in das Ofenrohr / Rauchrohr eine gewisse Reduzierung des Kaminzugs erzielt werden. Tipp: Sprechen Sie aber immer vor der Montage Ihren Schornsteinfeger darauf an.

  • EN 13240

    (vormals DIN 18890 und DIN 18891)

    Kaminofen oder Kaminbausatz, frei stehend oder eingebaut jedoch ohne funktionale Änderung transportabel* für feste Brennstoffe. Verfeuerung von Scheitholz, Braunkohlebriketts oder Steinkohle (jedoch kein Koks). In der Europäische Norm 13240 werden Kaminöfen oder transportable Kamine der DIN 18891 und der DIN 18890) zusammengefasst. Durch die EN 13240 werden die DIN 18890 und 18891 ersetzt. Die Europäische Norm erfordert jetzt die eindeutige Kennzeichnung auf dem Typenschild, ob die Feuerstätte in Zeitbrandfunktion oder Dauerbrandfunktion betrieben werden darf.

    EN 13229

    (vormals DIN 18895)

    Heizeinsätze, Kamineinsätze oder Radianten für feste Brennstoffe, die in eine Nische oder in eine Verkleidung eingebaut werden. Über die Europäische Norm 13229 werden Heizeinsätze, Kamineinsätze oder Radianten sowohl für den Zeitbrand als auch für den Dauerbrand definiert. Der entsprechende Hinweis, ob die Feuerstätte für den Zeitbrand oder Dauerbrand geeignet ist, muss sich auf dem Typenschild der jeweiligen Feuerstätte befinden. Die Europäische Norm 13229 ersetzt die DIN 18895.

    EN 12815

    Holz und Kohle Küchen Herde für feste Brennstoffe, deren Hauptfunktion das Kochen und deren weitere Funktion die Beheizung des Aufstellraumes ist.

    Externe Luftzufuhr

    Siehe Raumluftunabhängig ohne DIBt

  • Fire-Plus-System (Fireplace)

    Ein Hauptteil der Energiefreisetzung erfolgt durch das Verbrennen der aus dem Brennstoff ausgetretenen Gase. Die optimale und umweltschonende Verbrennung - sowie ein hoher Wirkungsgrad - wird bei Fireplace Kaminöfen durch die Bereitstellung der benötigten Luftmengen an den entsprechenden Stellen für alle Phasen des Abbrandprozesses bewirkt. Diese wirkungsvolle Verbrennung wird durch das "Fire Plus-System" erreicht. Die durch die Rostspalten strömende Primärluft wird durch die Sekundärluft (Scheibenspülluft) und die auf halber Brennraumhöhe eintretende Tertiärluft (Dritt-Luft) unterstützt. Die Nachverbrennungsluft wird in das obere Drittel der Brennkammer eingeleitet, dadurch wird die Nachverbrennung der noch vorhandenen, unverbrannten Heizgasbestandteile weitestgehend gesichert und eine optimale Verbrennung erreicht. Neben der erwähnten sauberen Verbrennung trägt das Wärmetauschsystem der Fireplace Kaminöfen dazu bei, dass ein hoher Wirkungsgrad erreicht wird.

    Förderdruck

    (Kaminzug/Schmiedefeuereffekt)

    Der erforderliche Förderdruck ist der Druckunterschied zwischen dem Druck im Aufstellraum und dem Druck des Abgases im Rauchrohrstutzen der Feuerstelle, der zur Funktion der Feuerstelle notwendig ist. Den für Ihren Ofen erforderlichen Förderdruck entnehmen Sie bitte unserem Online Shop oder der Bedienungsanleitung. Bitte beachten Sie, dass dieser Wert mit einer Toleranz von +/-25 % eingehalten werden muss, um Funktionsstörungen zu vermeiden: Bei zu geringem Zug können Rauchgase in den Aufstellraum gelangen. Ist der Zug zu hoch, kann das Gerät überhitzen und dauerhaft geschädigt werden („Schmiedefeuereffekt“).

  • Grundofen (Speicherofen)

    Ein Ofen meist mit Kachel- oder Specksteinverkleidung mit einem gemauerten Feuerraum und gemauerten Zügen. Im Gegensatz zum Kaminbausatz oder Kaminofen wird der Grundofen nicht regelmäßig mit Brennstoff bestückt, sondern der Tagesbedarf an Brennstoff auf einmal verfeuert. Die entstehende Energie wird über viele Stunden in der Ofenverkleidung gespeichert

  • Heizeinsatz

    siehe Kamineinsatz

  • Kaminofen

    Ein Zimmerofen, der mit Kacheln, Speckstein oder Granit verkleidet werden kann. Da der Kaminofen seinen Ursprung in Skandinavien hat, wird er auch Schwedenofen genannt. Er kann in der Regel schnell und ohne viel Aufwand aufgestellt werden.

    Kaminbausatz

    Ein Kaminbausatz besteht aus einer Heizkassette, die mit verschiedenen nicht brennbaren Materialen verkleidet wird. Oftmals wird er auch als portabler Kamin bezeichnet, da ein Kaminbausatz ohne funktionale Änderung, z.B. durch eine Veränderung der Verkleidung, die Wärmeabgabe zwar verändert dies jedoch die Verbrennung nicht beeinflusst.

    Kamineinsatz

    Der Kamineinsatz, Heizkassette oder die Radiante ist der Hauptbestandteil eines Kaminbausatzes und wird meist aus Stahlblech oder Guss gefertigt. Der Feuerraum ist in der Regel mit Schamott- oder Vermiculitplatten ausgekleidet. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an das Abgasverhalten (1 und 2 BlmSchV) sind Feuerräume aus Guss eher selten. Heizeinsätze sind mit einer Sichtscheibe ausgestattet und erwärmen die Raumluft nach dem Prinzip der Konvektion.

    Konvektionswärme

    Die Konvektionswärme entsteht durch das Erwärmen von kalter Luft an einer warmen Oberfläche, z.B. an Kaminöfen, Kaminbausätzen, Heizkörper etc. warme Luft ist leichter als kalte Luft, dadurch findet eine Luftbewegung statt. Diese nennt sich Konvektion, diese Konvektion sorgt dafür, dass sich die Raumluft nach und nach erwärmt.

    Kaminzug

    Siehe Förderdruck

  • Luftschieber

    Bei den klassischen handbeschickten Kaminöfen unterscheidet man zunächst zwischen der Primärluft, Sekundärluft und ja nach Ofen auch Tertiärluft. Die Luftschieber steuern die jeweilige Verbrennungsluftmenge.Wie die einzelnen Luftschieber für eine optimale Verbrennung zu verwenden sind, entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung Ihres Ofens!

  • Münchener Norm

    Nur für den Raum Aachen gültig, siehe unter Normen

  • Normen

    Aufgrund besonderer geografischer Lagen mancher Wohnorte (Ballungsräume, Talkessel) werden bestimmte Anforderungen an die Abgaswerte von Feuerstellen gestellt. Die Grenzwerte sind hier besonders streng. Der CO-Gehalt der Abgase darf bei der Nennwärmeleistung der Feuerstelle unter den Prüfbedingungen der entsprechenden DIN nicht übersteigen.

    Nennwertleistung

    Die Nennwärmeleistung gibt die maximale, nutzbare Wärmemenge eines Ofens, die dieser im Dauerbetrieb je Zeiteinheit erzeugen kann. Die Nennwärmeleistung muss auf dem Typenschild angegeben sein. Da Kaminöfen aber auch im Teillastbereich geprüft werden, denn jeder Ofen muss auch bei halber Leistung sauber verbrennen und die erforderlichen Abgasnormen zu erfüllt wird die Nennwärmeleistung auch oft so angegeben: 4-8 kW.

    Naturstein

    Als Naturstein werden all jene Gesteinssorten bezeichnet, die nicht maschinell mithilfe von Beton gegossen werden, sondern in der Natur vorkommen und so nach dem Abbau später verarbeitet werden. Charakteristisch für Natursteinarbeiten ist die individuelle Oberflächenstruktur des Steins, da jeder Naturstein seine eigene Färbung und Charakteristik besitzt. Das macht Natursteinobjekte zu einzigartigen Unikaten. Gleichzeitig verfügt der Naturstein auch über eine Wärmespeicherkraft, die der Kaminofen dann langsam an den Raum abgibt.

    Nordisches Umweltsiegel Ecolabel

     

    Kaminöfen, gerade aus den skandinavischen Bereich, die das Nordische Umweltsiegel/Nordischer Schwan besitzen, gelten als besonders umweltfreundlich.

    Ein Kaminofen mit dem Nordischen Umweltsiegel:
    - weist ganz besondere geringe Emissionen umweltgefährlicher Gase und Stoffe auf.

    - ist effektiv und brennstoffsparend.
    - wird mit verständlichen Installations- und Wartungsanweisungen versehen.
    - wurde für Partikelemissionen getestet und kommt unter 5 g Staub pro Kg. Holz.
    - wird in einer effektiven und umweltfreundlichen Produktion hergestellt.

     

  • Offener Kamin

    Der offene Kamin, meist aus Schamottesteinen gemauert ist der Ursprung der Kamine, wie wir sie heute kennen. Er wird bereits seit Jahrhunderten zur Beheizung von Räumen genutzt. Im Gegensatz zu einem modernen Kaminbausatz verfügt der offene Kamin jedoch nicht über eine Sichtscheibe und ist auch in seiner Verbrennung nicht so effektiv wie heutige Heizkassetten. Daher werden oftmals neue renovier Heizkassetten in alte Kamine eingebaut. So entsteht im alten Kleid ein moderner Ofen.

    Ofenrohr

    Zum Anschluss eines Ofens an einen Schornstein und dient dem Abtransport der Abgase ins Freie. Ofenrohre für Kaminöfen sollten, aufgrund der hohen Abgastemperaturen aus 2 mm starkem Stahl sein. Meist sind diese lackiert mit einem hitzbeständigen Lack. Hitzebeständiger Lack härtet erst durch Hitze aus. Dadurch ist das lackierte Ofenrohr bis zum Aushärten z.B. während der Montage sehr empfindlich und es kann leicht Kratzer bekommen. Aber es gibt auch dünnwandiges 0,63 mm Feueraluminiertes Ofenrohr (FAL), Edelstahl- und emailliertes Ofenrohr. Letzteres wird meist bei Pelletöfen verwendet, da es einfach mehr Farbvarianten gibt. Die Norm für Ofenrohr ist die DIN EN 1856-2 / DIN 1298 und legt Maße für starre Verbindungsstücke und Formstücke fest. Die Vorschrift gilt für Verbindungsstücke in Gebäuden zum Abführen von Abgasen aus Feuerstätten im Unterdruckbetrieb bei bestimmungsgemäßem Betrieb und bei trockener Betriebsweise im Bereich des Verbindungsstückes.

    Ö-Norm / 15aB-VGH

    Die Grundlage für die 15aB-VG Kennzeichnung ist eine für Österreich positive Prüfung der Geräte durch akkreditierte Prüfstellen. Diese Prüfung bei Öfen schreibt in Abhängigkeit von Geräteart, Geräteleistung und Brennstoff einen Mindestwirkungsgrad und Emissionsgrenzwerte vor, sowohl für Volllast- als auch für Teillastbereiche. Diese besagt, dass der Ofen auch bei halber Leistung sauber verbrennt und die strengen Abgasnormen erfüllt.

  • Primärluft

    Ist die Luft, die dem Ofen von unten durch den Ascherost zugeführt wird. Primärluft wird vor allem in der Anzündphase und bei der Verbrennung von Braun- und Steinkohle benötigt. Bei der Verbrennung von Holz wird nach der Anzündphase die Primärluftzufuhr geschlossen.

    Primärluftautomatik

    Ein Thermoregler öffnet und schließt automatisch die Primärluftzufuhr in Abhängigkeit von der Temperatur des Kaminofens. Dadurch kann die einmal eingestellte Wärmeleistung des Ofens während des Abbrandes der Brennstofffüllung annähernd konstant gehalten werden.

    Pellets

    Holzpellets sind kleine Presslinge, die aus naturbelassenem Sägemehl oder Holzspänen hergestellt werden. Sie sind zwischen 10 und 30 mm lang, haben einen Durchmesser von 6-8 mm und sind frei von chemischen Bindemitteln. Holzpellets können als Brennstoff in Pelletöfen verwendet werden.

  • Raumluftunabhängig nach DiBt

    Ein Gerät mit dieser Spezifikation hat die Bauartzulassung als raumluftunabhängige Feuerstätte des deutschen Instituts für Bautechnik. Kamine und Öfen, die über dieses Merkmal verfügen, können grundsätzlich in Verbindung mit modernen Lüftungsanlagen betrieben werden (Niedrigenergiehäuser, Passivhäuser), dürfen aber ausschließlich mit Holz befeuert werden. Ein besonderes Merkmal ist die selbstschließende Tür und die extreme Dichtigkeit des Kaminofens. Es muss in jedem Fall gewährleistet werden, dass eine Lüftungsanlage keine Abgase (Rauchgase) in den Raum ziehen könnte.

    Raumluftunabhängig ohne DiBt

    Feuerstätten werden vermehrt in sogenannten Niedrigenergiehäusern oder auch in Wohn-Essküchen eingebaut. Die Abgase des Ofens werden während der Verbrennung nach außen geführt. Wenn jedoch kein ausreichender Sauerstoffwechsel stattfinden kann, z.B. durch den gleichzeitigen Betrieb einer Dunstabzugshaube, kann der zu geringe Sauerstoffgehalt dazu führen, dass ein Unterdruck entsteht. Das bedeutet die Strömungsrichtung im Schornstein wird umgekehrt und der Schornstein transportiert die giftigen Abgase in den Feuerraum, von wo aus sie dann in den Wohnraum strömen. Bei raumluftunabhängigen Kaminöfen mit externer Verbrennungsluftzufuhr wird der Feuerstätte die Verbrennungsluft direkt aus dem Freien über ein Lüftungsrohr zugeführt, sodass das Zusammenspiel zwischen Be- und Entlüftung des Hauses nicht gestört wird. Externe Verbrennungsluftzufuhr bedeutet nicht raumluftunabhängig nach DiBt, wie es bei den meisten Passiv-Häusern benötigt wird.

    Raumheizvermögen

    Als Faustregel für einen Kaminofen gilt, pro Kilowatt (kW) Nennwärmeleistung etwa 15 bis 20 Kubikmeter (m³) Wohnraum beheizt werden können. Kaminöfen sollten für den Aufstellraum nicht überdimensioniert sein. Überdimensionierte Öfen müssen ständig gedrosselt werden und können daher nicht optimal abbrennen. Als Folge der permanenten Drosselung beschlägt die Sichtscheibe und es besteht die Gefahr, dass die Rauchgasführenden Teile durch kondensierende Abgase verteeren.

    Regensburger Norm

    Nur für den Raum Regensburg gültig, siehe unter Normen

    Radiante

    Siehe Kamineinsatz

    Reg.-Nr. / Prüf.-Nr.

    Ist die Registrierungs - bzw. Prüfnummer unter der, der Ofen zertifiziert bzw. zugelassen ist. Diese Angabe benötigt einige Kaminkehrer vor dem Kauf, ein unregistrierter Kaminofen darf nicht betrieben werden.

    Rüttelrost

    Der Rüttelrost, auf dem die Verbrennung stattfindet, kann mithilfe eines Gestänges, das außen am Ofenkorpus endet, bewegt und der Feuerraum auf diese Weise entascht werden.

  • Sekundärluft

    Verbrennungsluft, die dem Feuerraum im Flammenbereich zugeführt wird. Die Sekundärluft wird meist in den meisten Fällen si in den Feuerraum geleitet, dass diese Luft auch als Scheibenspülung dient.

    Scheibenspülung

    Die Sekundärluft wird oft als Scheibenspülung von oben an der Sichtscheibe entlang zur Feuerstelle geführt. Dies hat den Vorteil, dass die Luft an der Sichtscheibe durch Strahlungswärme aufgeheizt wird und gleichzeitig einen Luftschleier zwischen Scheibe und Abgasen bildet: Dadurch wird die Kondensation von Verbrennungsgasen an der Sichtscheibe (Rußbildung!) verringert. Außerdem kommt es durch die entgegen der Abgasströmung gerichtete Luftführung zu Verwirbelungen zwischen Brenngas (aus dem Holz) und Verbrennungsluft, was sich positiv auf die Vermischung der beiden Reaktionspartner auswirkt.

    Schamott/Schamotte

    Die Schamotte (auch Schamotte) ist ein feuerfestes Halbfabrikat mit 10 bis 45% Aluminiumoxid-Anteil. Primäre Aufgabe der Schamottesteine ist es, die Wärme zu speichern, und den Ofenkorpus vor direkter Flammeneinwirkung zu schützen.

    Schornstein

    Der Schornstein führt durch den thermischen Auftrieb nicht nur die Rauchgase nach außen, sondern hat durch den Förderdruck („Kaminzug“) unmittelbaren Einfluss auf Ihren Kaminofen. Je höher der Förderdruck, desto mehr Verbrennungsluft wird an den Verbrennungsprozess herangeführt. Der Förderdruck wird zunächst durch die wirksame Höhe des Abgassystems (Rauchrohroberkante bis Schornsteinmündung) und die Differenz zwischen der Abgastemperatur am Ofenausgang und der Temperatur am Schornsteinkopf bestimmt. Die Eignung Ihres Schornsteins zum Anschluss eines Kaminofens kann Ihr Schornsteinfeger feststellen.

    Selbstschließende Feuertür

    Für Kaminöfen der Bauart (A)1 Pflicht.  Sie Bauart (A) 1

    Schornsteinfeger

    Schornsteinfeger, Rauchfangkehrer oder Kaminfeger (auch Essenkehrer, Kaminkehrer, Sottje oder Schlotfeger (regional)) sind Menschen, die Schornsteine fegen. In Deutschland wurden ihnen vom Gesetzgeber zusätzliche Aufgaben übertragen: 1) die Reinigung und Überprüfung von Schornsteinen, 2) die Messung von Ölheizungen, Gasheizungen, Pelletheizungen und (seit 2010) von gasbetriebenen Durchlauferhitzern, 3) sowie die sogenannte Feuerstättenschau (bei neu installierten Heizungen sowie zweimal alle sieben Jahre). Seit 01.01.2013 ist der Schornsteinfeger frei wählbar.

    Speckstein

    Speckstein ist vor rund 2,8 Millionen Jahren entstanden, indem sich Talk und Magnesit unter hohem Druck mit anderen Mineralien verbunden haben. Speckstein hat eine gute Wärmespeichereigenschaft und wird überwiegend in Skandinavien, Brasilien, China Ägypten und dem alten Orient abgebaut. Speckstein hat eine geringe Härte (Mohshärte = 1) ist leicht zu verarbeiten und wird nicht nur zur Verkleidung von Kaminöfen verwendet. Es gibt auch Skulpturen, Kochgeschirr, Behälter u.v.m.

    Serpentino

    Der Begriff stammt aus dem Latein und bezeichnet eine gleiche optische Erscheinungsweise (Schlange: lat. serpens). Aufgrund seiner gewundenen Feinstrukturen wird der Serpentino auch als Schlangenstein bezeichnet. Abgebaut wird der Serpentino Naturstein fast ausschließlich in Italien und besitzt eine ähnliche Wärmespeichereigenschaft wie Speckstein.

    Steinverkleidung

    Neben Stahlblech gibt es zahlreiche Stein- und Kachelverkleidungen für Kaminöfen. Grundsätzlich bieten Steinverkleidungen den Vorteil einer gewissen Wärmespeicherung, zum Beispiel über Nacht. Dieser Effekt sollte jedoch nicht überschätzt werden. Die Steinauswahl – zum Beispiel Speckstein oder Granit – spielt praktisch keine Rolle. Hier kann ganz nach Optik und Vorliebe entschieden werden.

    Strahlungswärme

    Im Gegensatz zur Konvektionswärme heizt die Strahlungswärme nicht die Luft im Aufstellraum, sondern die Körper auf die die Strahlungswärme trifft. Die Strahlungswärme erreicht so bei niedrigeren Temperaturen das gleiche Wärmeempfinden wie die Konvektionswärme. Der Energieaufwand bei Strahlungswärme ist dementsprechend geringer als bei Konvektionswärme.

  • Tertiärluft

    Zusätzlich oder parallel zur Sekundärluft wird dem Kaminofen noch Tertiärluft durch spezielle Düsen im hinteren Brennraumbereich zugeführt. Die Tertiärluft dient einer weiteren Verbesserung der Vermischung von Brenngas und Luft in der Vollbrandphase. Sie haben damit eine noch bessere und emissionsärmere Verbrennung.

  • Vermiculite

    Ist ein hochhitzebeständiges natürliches Mineral und besteht aus Aluminiumeisenmagnesiumsilicat, aus dem in einem Spezialverfahren Platten hergestellt werden. Es eignet sich zur Wärmedämmung für verschiedene Anwendungen z.B. Kaminöfen, Kamintüren, Lüftungskanäle, Gas- und Elektroherde, Heizgeräte, Kühler, Zyklonen, Schiffswände oder zur Abschottung von Brandabschnitten, und ist außerdem sehr leicht zu bearbeiten (schneiden, kleben). Ein Vorteil gegenüber Schamotte ist das geringe Gewicht und die glattere Oberfläche. Auch die Stabilität ist höher als bei Schamotteauskleidungen. Durch die Wärmeabweisende Wirkung des Materials erhöht sich die Verbrennungstemperatur und verbessert das Abgasverhalten.

    Vollautomatik

    Die Vollautomatik sorgt nicht nur für die Zuführung der notwendigen Luftmenge in den Brennraum, sondern verteilt die Primär- und Sekundärluft in der angemessenen Proportion, abhängig vom verwendeten Brennstoff (Holz oder Kohle). Mit einer einfachen Umschaltung kann man die gewünschte Heizleistung und den verwendeten Brennstoff einstellen.

  • wassergeführte Feuerstelle

    Gibt es als Heizeinsatz, Kaminofen, Zentralheizungsherd und Pelletofen. Diese Geräte verfügen über eine aufgesetzte Wassertasche, welche, in der Regel über einen Pufferspeicher, mit dem Heizungssystem verbunden ist. Somit kann das erwärmte Wasser im gesamten Haus zum heizen oder zur Brauchwasserbereitung genutzt werden. Mit einem wassergeführten Kaminofen ist eine effektive Entlastung des vorhandenen Heizkessels möglich.

    Wirkungsgrad

    Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von abgegebener Leistung zu zugeführter Leistung. Der Wirkungsgrad eines modernen Kaminofens muss bei über 75% liegen. Ein zu niedriger Wirkungsgrad führt zu erhöhtem Brennstoffverbrauch und belastet die Umwelt.

  • Zeitbrand

    Ist ein Kaminofen, der durch unterbrochene Betriebsweise, eine Heizmöglichkeit bietet und die herkömmliche Zentralheizung für kurze Zeit ersetzten kann.